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Die Polizei ist seit Jahren einer der beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland – und das aus guten Gründen.
Polizeiarbeit ist ein wichtiger gesellschaftlicher Baustein – wer also eine sinnvolle Tätigkeit sucht, der wird hier fündig. Nach erfolgreicher Ausbildung winkt ein sicherer Job fürs Leben. Durch die Verbeamtung müssen sich Polizistinnen und Polizisten keine Gedanken um Arbeitgeberwechsel machen. Veränderungen des beruflichen Alltags sind dennoch möglich – durch einen Wechsel des Aufgabenbereichs. An Vielfalt möglicher Einsatzbereiche mangelt es in den Polizeibehörden nicht.
Auch die täglich anfallenden Aufgaben im Polizeivollzugsdienst sind abwechslungsreich und oft spannend wie kaum woanders. Und auch, wenn der Dienst in einigen Bereichen in Schichten und am Wochenende versehen wird, so geben die Schichtmodelle Polizistinnen und Polizisten eine Menge Freiraum zur individuellen Freizeitgestaltung und sind oft so gar nicht vergleichbar mit den Schichtmodellen der Industrie. Der Verdienst liegt auf einem guten Niveau und bereits während der Ausbildung bzw. des Studiums füllt sich monatlich das Konto. Vielfältige Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten runden das Berufsbild ab.
Wie aber wird man nun eigentlich Polizistin bzw. Polizist? Wie steigst Du bei der Polizei ein? Welche Möglichkeiten gibt es?
In Deutschland gibt es nicht die eine Polizei, sondern eine Vielzahl von Polizeiorganisationen. Polizei ist nämlich „Ländersache“. Das bedeutet, jedes Bundesland hat eine eigene Polizei. Natürlich tauschen sich die Behörden länderübergreifend aus, aber dennoch sind sie eigenständige Organisationen – also auch unterschiedliche Arbeitgeber.
Ein Wechsel von einem Bundesland ins andere (in der gleichen Laufbahn) ist grundsätzlich möglich, allerdings sind hierfür in der Regel Tauschpartner notwendig. Möchtest Du später also z. B. von der Polizei Hamburg zur Polizei Niedersachsen wechseln, musst du jemanden finden, der in die andere Richtung wechseln möchte.
Neben diesen Polizeien der Bundesländer gibt es auch eine Polizei auf Bundeseben. Die Bundespolizei. Sie agiert in ganz Deutschland. Allerdings unterscheiden sich ihre Aufgaben auch von denen der „klassischen“ Polizei. Zu Ihren Aufgaben zählen z. B. der Grenzschutz, die Bahnpolizei, die Luftsicherheit und internationale Aufgaben. Neben der Bundspolizei gibt es auf Bundeseben außerdem noch das Bundeskriminalamt (BKA) und die Bundestagspolizei.
Möchtest du also Polizist*in werden, solltest Du Dir zunächst überlegen, was genau Du Dir darunter vorstellst und wo Du arbeiten möchtest.
Vor allem das „Wo“ ist hier entscheidend, denn da die Bundespolizei in ganz Deutschland agiert, könnte sich Dein Dienstort beispielsweise in München aber auch in Hamburg befinden. Die Grenzen der Bundesländer hingegen sind klar und oft kannst Du Dich bereits mit der Bewerbung bei einer Landespolizei entscheiden, in welchem Bereich des Bundeslandes Du Deinen späteren Dienst versehen möchtest.
Ist die Frage nach dem „Wo“ und „Was“ beantwortet, folgt die Bewerbung. Aber wofür genau bewirbt man sich eigentlich?
Viele verbinden den Einstieg in den Beruf Polizistin bzw. Polizist mit einer Ausbildung. Das ist allerdings nicht immer richtig. Viele Polizeien bieten keine Ausbildung mehr an, sondern ermöglichen den Berufseinstieg nur über ein dreijähriges Bachelorstudium. Aber keine Angst, auch wenn du kein Abitur hast, gibt es Möglichkeiten in Deinen Traumberuf zu kommen.
Zunächst aber zu den Gründen und Unterschieden zwischen einer Ausbildung und einem Studium bei der Polizei. Um diese zu verstehen, musst Du wissen, dass es verschiedene Laufbahngruppen gibt. In Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie Sachen und Sachsen-Anhalt werden diese in zwei Gruppen eingeteilt. Du siehst sie in der Grafik.
In den anderen Bundesländern und bei der Bundespolizei gelten nach wie vor die offiziellen Bezeichnungen „Mittlerer Dienst“, „Gehobener Dienst“ und „Höherer Dienst“.
Grundsätzlich ist die Laufbahngruppe 1, bzw. der mittlere Dienst, das niedrigste und das 2. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2, bzw. der Höhere Dienst, das höchste Amt.
Für einen Einstieg in die Laufbahngruppe 1 genügt eine Ausbildung. Polizeivollzugsbeamte im „Mittleren Dienst“ übernehmen – vereinfacht ausgedrückt – Aufgaben der allgemeinen Sicherheit. Das heißt beispielsweise, sie fahren oder gehen auf Streife, regeln den Verkehr oder nehmen Anzeigen auf.
Die Laufbahngruppe 2 setzt ein Studium voraus. Der spätere Dienst kann dann, zusätzlich zu den Aufgaben des Mittleren Dienstes, z. B. auch aus ermittelnden Tätigkeiten bestehen und Führungspositionen beinhalten.
Der Höhere Dienst verlangt zusätzlich zum Bachelor- ein späteres Masterstudium. Polizistinnen und Polizisten, die dieses erfolgreich absolviert haben, werden anschließend in leitenden Positionen innerhalb der Polizeibehörden eingesetzt.
Ein wesentlicher Unterschied ist also die Verantwortung. Ein weiterer ist natürlich die Entlohnung. Je höher die Laufbahngruppe, desto höher auch das Gehalt. Die Tatsache, dass einige Polizeien nur noch das Studium anbieten, hängt natürlich damit zusammen, dass der Mittlere Dienst – also die Laufbahngruppe 1 – dort komplett abgeschafft wurde.
Du brauchst noch mehr Informationen zu Deinen Einstiegsmöglichkeiten bei der Polizei? Hier findest Du alle Infos der Polizei Niedersachsen.
Egal, ob Du später in der Laufbahngruppe 2 Deinen Dienst im Streifenwagen, bei der Kriminalpolizei, dem SEK oder einer anderen Einheit leisten möchtest, das Studium ist für Dich immer das gleiche.
Hast Du Dich nun also dafür entschieden, bei welcher Polizei Du Dich bewirbst und für welches Einstiegsamt, solltest Du Dich darüber informieren, ob Du die Voraussetzungen erfüllst. Auch diese können sich von einer zur anderen Polizei unterscheiden.
Hier geht’s zu den Voraussetzungen für ein Studium an der Polizeiakademie Niedersachsen.
Nachdem der einfache Teil erledigt ist und du auch alle Voraussetzungen erfüllt hast, steht für Dich das Auswahlverfahren an. Da der Job Polizistin bzw. Polizist große Verantwortung anderen Menschen gegenüber beinhaltet, musst Du nun unter Beweis stellen, dass Du dem auch gewachsen bist.
Aber keine Angst: Mit der richtigen Vorbereitung und ein wenig Gelassenheit ist das machbar. Schließlich sind Polizist*innen auch nur Menschen.
Auch das Auswahlverfahren unterscheidet sich von Polizei zu Polizei. Grundsätzlich gemeinsam haben sie aber, dass es einen Computertest, einen Sporttest und ein persönliches Interview gibt. Außerdem wirst Du medizinisch durchgecheckt.
Im Computertest werden unter anderem Rechtschreibung, Grammatik, Logik und Gedächtnisfähigkeit.
Der Sporttest ist sehr unterschiedlich. Mögliche Übungen sind Dauerlauf auf Zeit, bzw. Cooper-Test, sowie verschiedene Koordinations- und Kraftübungen.
Im persönlichen Gespräch soll dann Deine persönliche und charakterliche Eignung überprüft werden.
Detaillierte Informationen zum Auswahlverfahren der Polizei Niedersachsen erhältst Du hier.
Unvorbereitet in das Auswahlverfahren zu gehen ist keine gute Idee. Informiere Dich vorher über die Art der Fragen des Computertests und bereite Dich ausreichend auf den Sporttest vor! So kannst Du mit einem guten Gefühl zu den Tests fahren.
Unter folgender Nummer erreichst Du uns bei WhatsApp:
0123 4567891
Das Portal der Onlinebewerbung ist optimiert für Desktop PCs. Da die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nimmt und Du am Ende des Bewerbungsprozesses Dokumente einscannen und hochladen musst, empfehlen wir Dir, Dich nicht per Smartphone zu bewerben.
bevor Du dich in unserem Bewerbungsportal registrieren kannst, müsstest du das Dokument „Belehrung“ downloaden und es Dir aufmerksam durchlesen. Hast du Fragen zu den Inhalten? Dann ruf uns gerne unter Tel.: 05541/702-243 an.
Im Anschluss musst Du das Dokument unterzeichnen – das geht auch ganz einfach digital. Anleitungen hierzu findest Du weiter unten.
Die unterschriebene Belehrung lädst du am Ende deiner Bewerbung im Uploadbereich hoch.
Achte bitte darauf, alle geforderten Unterlagen vollständig upzuloaden, nur dann kann Deine Bewerbung zeitnah bearbeitet werden.
Hinweis: Wenn du minderjährig bist, benötigst du zusätzlich die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten auf dem Dokument.
Du hast verschiedene Möglichkeiten die Behlerungsunterlagen zu unterschreiben:
Fertig! Dein PDF ist nun digital unterschrieben und du kannst es wie gewünscht weiterleiten.
Alternativ kannst Du Dir das Dokument natürlich auch ausdrucken, unterschreiben und wieder einscannen bzw. abfotografieren.
Die unterschriebene Belehrung lädst du am Ende deiner Bewerbung im Uploadbereich hoch.
Platz für ergänzende Hinweise
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